Big-Band der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule

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Martins Züge 2018

Seit es dieses Schulorchester gibt, wird um St. Martin bläserisch durch die Stadt und die Region gezogen und weil wir seit etlichen Jahren unserer Noten der Allgemeinheit zur Verfügung stellen, ist die Gesamtschule längst Marktführer in Sachen Sankt Martin und unsere Sätze werden nicht nur in Bonn gespielt sondern zwischen Leipzig (Thomaskirche) und Rostock (einzige katholische Kirche dort)und zwischen Hamburg und Ulm. Logischerweise haben wir jedes Jahr eine generalstabsmäßige Planung, die mindestens ein Jahr vorher beginnt und die ersten Buchungen für 2021 stehen schon.

Montag, 5.11.
Gebucht haben drei Kindergärten: Das „Spatzennest“, die Christuskirche und der studentische Kindergarten in der Rheinaue. Üblicherweise lassen Kindergärten die Kleinen einmal um den Block laufen und weil die Pänz kurze Beine haben, setzt man die logischerweise nach vorne und lässt sie das Tempo bestimmen. Etwa fünfzig Kinder mit Geschwistern und Eltern ergeben einen Zug von ca. 200 m Länge und da reichen vier Bläser mit kleiner großer Trommel (Bumm, bumm, bummbummbumm…), also eine „halbe Kapelle“ und der Käse ist gegessen. Immer öfter wollen Mama und Papa aber bei den lieben Kindern sein und da wird mit dem Kinderwagen durch die Kapelle gefahren, andere Kinder werden versehentlich umgemäht und natürlich singt hier keine Sau mit, weil die Eltern ja mit den anderen Eltern kommunizieren müssen und die Kinder ganz verschreckt sind. Der studentische Kindergarten ist gut zu Fuß, jagt eine Stunde lang bergauf und bergab und nicht nur die Kapelle ist danach rechtschaffen müde, sondern die Kleinen erst recht. Weil heute die ersten Kapellen starten, sind natürlich viel zu viele Bläser da und da eine halbe Kapelle man gerade einen Hunni bringt, sinken die Anteile für jeden drastisch, wenn auf einmal ein Dutzend Bläser Lärm macht. Auch die dreißig Kinder (der Christuskirche) machen ob dieses Lärms besser den Mund zu. Da muss an der Besetzung in den nächsten zwei Wochen noch justiert werden.

Dienstag, 6.11.
Der städtische Kindergarten „Junge Wilde“ liegt in der Nähe des Hofgartens und trabt normalereeise zum Alten Zoll, wo stimmungsvoll das Martinsfeuer brennt und weil dieser Kiga sich immer mit anderen Kindergärten zusammentut, ist die Lennéstraße bei Aufstellung normalerweise recht voll. Blöderweise ist der abendliche Stau diesmal erheblich schlimmer als sonst (es hat einen Unfall gegeben, so daß die B9 ab Godesberg dicht war) und weil ich im Auto sieben Instrumente und die Trommel habe, sehe ich schon vor mir, wie ein einzelner alleine spielt (was wir ein paar Tage später wirklich hatten). Kurz vor sechs bin ich schon mal in der gesperrten Straße (es soll um sechs losgehen), beschwatze einen Polizisten, der mich dann wirklich noch durchlässt und schon kommen die andere Musiker hergerannt, machen das Auto leer und eine Minute nach sechs ist das Auto geparkt und die Kapelle spielbereit. Einen Sankt Martin gibt es auch: man hat einem Kindergartenkind einen roten Mantel verpasst und auf ein klitzekleines Pony gesetzt, damit die Größenverhältnisse stimmen und hier sind die Eltern besser erzogen und laufen nur ein paarmal durch unsere Kapelle. Die Kinder singen lautstark – zumindest „Laterne, Laterne“ könne auch die Dreijährigen krähen.
Einen neuen Bläser haben wir auch dabei – er bemüht sich, im Dunkeln nicht zu stolpern, hält die Trompete fest und pupst ab und zu auch einmal rein. Es ist beim ersten Mal immer schwierig… Auf dem Rückweg verliert Aditi ihre Marschgabel mit Noten. Nina kehrt um und schafft es, im Dunkeln auf der Hofgartenwiese mit ihrer Handylampe alles wiederzufinden. Ich bin tief beeindruckt.

Mittwoch, 7.11.
Heute müssen wir wieder drei Kapellen stellen: in Kessenich werden zwei halbe Kapellen für die Till-Eulenspiegel-Schule benötigt und die Bonn International School bucht immer eine Kapelle als Verstärkung für ihre Truppe. In Kessenich ist der Zug so lang, daß ich in der hinteren Kapelle die vordere nicht mehr höre, aber die Kinder singen laut und richtig mit – meistens jedenfalls. Ich hab nicht geglaubt, dass eine halbe Kapelle nicht laut genug sein kann, sagt der Schulleiter zu mir, nächstens Jahr nehmen wir zwei ganze Kapellen. Vier Leute mehr machen wirklich was aus.
Von der BIS bekomme ich am nächsten Tag einen netten Brief. Man war sehr zufrieden und bucht für 2019 und 2020 gleich den Termin. Was man hat, das hat man.

Donnerstag, 8.11.
Heute müssen wir eigentlich vier Kapellen stellen: in Friesdorf ist der Stadtteilzug, in Beuel der Innenstadtzug, bei dem wir normalerweise zwei Kapellen stellen und in Plittersdorf geht die Paul-Klee-Schule.  Weil wir aber nicht genug Posaunen haben, können wir auch nicht teilen und so gibt es in Beuel eine Kapelle mit neun Leuten, in Friesdorf eine Kapellen mit neun Leuten und in Plittersdorf eine dritte Kapelle mit sieben Musikern.

In Beuel kommen wir verspätet weg, weil das Pferd im Stau steckte, doch diesmal muß der Sankt Martin nicht die ganze Strecke alleine laufen, wie es Jürgen Nimptsch vor Jahren passiert ist, als der Pferdehänger verunglückte und der Gaul notgeschlachtet werden mußte. Die Kollegen vom Kardinal-Frings-Gymnasium stellen dann eine dritte Kapelle (unter sechzig Mann laufen die erst gar nicht auf) und so paßt es auch in Beuel. Als erste Kapelle müssen wir zwar noch ins Stadion mit rein, doch Andreas Berger übernimmt nach einer Viertelstunde mit seinem Bläserheer und wir sind fertig.

In Friesdorf weiß die Kapelle nicht so richtig, wohin sie soll und es blickt auch keiner durch. Max ergreift die Initiative, postiert die Truppe irgendwo weit genug von den anderen Kapellen und läßt einfach spielen. Recht schnell sortiert sich der Zug und irgendwie geht es los.

Eine dritte Gruppe ist in der Paul-Klee-Schule in Plittersdorf und stellt dort die Kapelle. Beuel und Friesdorf buchen direkt schon fürs nächste Jahr – dort hat es also funktionert. Die Plittersdorfer buchen, wenn sie ihren Termin wissen.

Übrigens können die Kinder der katholischen Schulen hervorragend die Martinslieder singen, notfalls auch mit fünf Strophen und sie sagen uns sofort Bescheid, wenn wir eine Strophe vergessen haben, denn irgendwann weiß man nicht mehr, wie viele man schon getrötet hat.

Freitag, 9.11. Heute sind wieder vier Kapellen zu stemmen: Kessenich will eine normale und eine kleine Kapelle, der Kindergarten der Telekom braucht eine halbe Kapelle und außerdem sind wir in der „Alten Eiche“ in Meckenheim. Alles mit insgesamt 22 Musikern, also in dünner Besetzung.

In Kessenich erklärt sich Josef bereit, alleine zu spielen. Er läuft mit der Posaune solo zwischen Polizeiwagen und dem Pferd, spielt wie ein Weltmeister und dreihundert Meter hinter ihm spielt der Rest. Es muß sehr beeindruckend gewesen sein, wie mir später mehrere Bekannte unabhängig voneinander erzählen. In Ramersdorf sollte es eigentlich um halb sechs losgehen, aber als unsere Musiker dort ankommen, trudeln die ersten gerade am Feuer im Kiga ein, denn sie sind schon um fünf losgegangen. Also wird noch eine Stunde am Feuer gespielt, dort gibt es immer lecker Essen und es ist ganz entspannt.

Die  „Alte Eiche“ in Meckenheim ist ein Sonderfall. Dort wohnen schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche, die niemals auf einen normalen Martinszug gehen können und deswegen kommen wir immer zu ihnen. Dieses Jahr haben wir keine Zeit gehabt mit den „neuen“ Bläsern eine Runde auf dem Sportplatz zu drehen und das rächt sich jetzt, weil der Weg durch den Wald führt: Vier Neue stolpern den dunklen Weg entlang, halten tapfer ihre Instrumente fest und pupsen ab und zu ziemlich falsch in ihr Instrument herein. Laura und ich spielen zweistimmig und ich bekomme eine dicke Portion Fremdschämen ab. Als wir am Feuer stehen, müssen sich die Kinder nicht mehr gleichzeitig auf den Weg, die Dunkelheit und die Musik konzentrieren und da klingt es auch wieder schön. Schwamm drüber – nächstes Jahr jage ich die Kinder wieder über den Sportplatz und durch die Stuhlreihen der Aula.

Samstag, 10.11.
Heute sind nur zwei Züge zu spielen: Rheinbach-Ramershoven und Wachtberg-Gimmersdorf. Beide Kapellen haben um die neun Leute und sind dabei stabil. In Ramershoven fährt uns die Feuerwehr im roten LKW zum Nachbarort und von dort geht der Zug wieder zurück. Man fängt in Peppenhoven mit zehn Kindern an und alle paar hundert Meter kommen neue Gruppen dazu und wenn alle Straßen abgeklappert sind, sind es etwa vierhundert Kinder. Schön ist, daß es zwischendurch immer etwas zu trinken gibt und als unterwegs ein Mädchen Durst hat, rennt eine Dorfbewohnerin ins Haus und kommt mit einer Flasche Mineralwasser zurück. Das ist woanders undenkbar. In Gimmersdorf leitet Josef eine Truppe mit vielen Flöten, und auch hier gibt es positive Rückmeldungen. Am Abend freuen wir uns alle auf den Sonntag – da ist jedes Jahr spielfrei.

Montag, 12.11.
Heute ist Streßtag – normalerweise ist am 12. immer der große Dottendorfer Zug, bei dem wir zwei große Kapellen zu stellen haben, aber da war im Vorfeld schon klar, daß dies dieses Jahr nicht geht, weil der Hofgarten-Zug des Bonner Münsters am gleichen Tag liegt. Da müssen wir immer zwei Kapellen stellen und hinterher ist es mein Job, vor dem Bonner Rathaus alle Musiker zusammenzuhalten.

Es fängt schon chaotisch an: Die B9 ist wieder dicht, ich fahre Schleichwege und so sind wir zwar um halb fünf am Albertinum, wo wir parken können (der Regina-Pacis-Weg ist gesperrt, weil die Unifassade gerade renoviert wird), doch die anderen sind nicht da. Theresa wohnt bei der Schule und ihre Freundin Aditi ist bei ihr. Um hab fünf sind sie noch in der Bahn und um viertel vor fünf auch. Weil wir wirklich losmüssen, kriegt eine Mutter meinen Autoschlüssel und klare Anweisungen zur Instrumentenausgabe der Mädchen und wir tigern zum Münsterplatz. Kurz nach fünf tauchen dort die beiden Mädchen auf – ohne Instrument (Herr Schlu, wir haben das Auto nicht gefunden). Sie kriegen zwar die Anweisung ihre Saxe zu holen und zum Rathaus zu kommen, aber ich habe sie erst am nächsten Tag wiedergesehen und so fehlt uns eine wichtige erste und eine dritte Stimme.

Dafür wird es auf dem Rathausplatz ziemlich toll. Die Bläser der „Fünften“ (Gesamtschule) stehen schon auf der Treppe als wir kommen, unsere Bläser stellen sich dazu und ich klettere auf das Podium und dirigiere. Nach und nach kommen Kinder und weitere Kapellen dazu und als der stv. Stadtdechant und der Sankt Martin oben sind, spielen etwa 130 Musiker zusammen und auf dem Marktplatz sind etwa 3.000 Kinder. Weil es dunkel ist, dirigiere ich mit Taschenlampen – die sieht man immer. Später sagen mir Eltern, der WDR hätte ein bißchen davon gezeigt und der Ton ist auch besser als letztes Jahr.

Mittwoch, 14.11.
Heute ist ebenfalls nur ein Zug in Poppelsdorf. Wir haben mittags schon alles in mein Auto geladen, ich habe endlich mal einen freien Nachmittag (ohne Konferenzen, Vertretungsstunden oder was es sonst gibt) und warte ganz entspannt um hab sechs an der Grundschule. Pascal kommt gleichzeitig mit mir an und kurz vor sechs sind fast alle da. Als der Zug losgeht, ist Nina noch nicht da, doch wir legen ihr Horn hinter mein Auto und hoffen, daß sie intelligent ist. Sie und zwei andere stecken nämlich noch im Bus fest, weil die B9 und die Reuterstaße wieder dicht sind. Ein paar Minuten später taucht sie mit den anderen auf, atemlos, weil sie gerannt ist und  da sind wir alle komplett. Der Poppelsdorfer Zug geht keine fünfhundert Meter, da ist schon Schluß. Man kann hören, dass die Rektorin etwas sagt, aber wir wissen nicht was. Als ich bei ihr bin sagt sie gerade… „singen wir nun Sankt Martin“. Ich beginne auf der Posaune mit der Melodie und weil die anderen es hören, steigen sie ein. Danach ist Schluß, wir schnacken noch mit den anderen Bläsern der Lutherkirche und daß das Tambourkorps seit Zugbeginn pausenlos Detlev Jöckers und Rolf Zuckowskis Lieder gespielt haben, stört uns auch nicht. Fazit: halbe Stunde gespielt, halbe Stunde geschnackt.

Freitag, 16.11.
Kein Zug, nirgends. Wir hätten gespielt, sind aber alle froh, mal wieder eine Abend zuhause zu sein. Es gibt auch ein Leben außerhalb Sankt Martin.

Samstag, 17.11.
Letzte Zug in Schweinheim (wutz, wutz) – alle gehen auf dem Zahnfleisch, denn es war vormittags in der Schule noch Tag der offenen Tür und ich bin Arnulf dankbar, daß er die Baßstimme übernimmt und ich frei habe. Am Montag gehen wir alle essen und hauen einen Teil der Gagen auf den Kopf.

Links:
Liederverzeichnisaktuelle PlanungEngagementvertrag –  Noten
Andere Lieder auf Anfrage

Fotos: Arnulf Marquardt-Kuron, Text: Martin Schlu

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Pützchens Markt Festumzug 2018

Seit es den Festumzug gibt, sind wir dabei – nur letztes Jahr konnten wir nicht spielen, weil wir kein Stromaggregat mehr bekommen hatten und so haben wir  das Jubiläum zum 650. Jahr verpasst. Dieses Mal klappte alles, stimmte alles und wir hatten ein Programm mit Gesang und Bläsern an Bord. Etliche tausend Menschen standen am Straßenrand, sangen mit, schunkelten, tanzten und es war so wie an Karneval – nur wärmer. Arnulf war wieder mit dabei, spielte und fotografierte und so gibt es auch Bilder davon. Kleiner Schönheitsfehler am Rande: Nachdem der Zug vorbei war und wir wieder auf das Aufstellungsgelände mußten, war dort das Tor verschlossen und so mußte ich über das Tor klettern und das Auto aus verschlungen Wegen herausbekommen, damit wir wieder alles einladen konnten. Das Ordnungsamt wußte nämlich auch nicht, wer zuständig war…

Brassrock auf Pützchens Markt 2018 Foto: Arnulf Marquart-Kuron

 

Gespielt haben: Paul Tresp, Svenja Denner, Arnulf Marquart-Kuron (Alto); Pirmin Högl (Tenor); Niklas Flier (Trompete); Felix Kettenhofen (Posaune); Wolfgang Zerbs (Gitarre), MS (Bass), Luca Washington und Luis Wunderlich (Schlagzeug). Gesungen hat Hannes Petersen, gezogen und verstöpselt (Technik) haben Jan Weber, Bela v. Kiedrowski und Paul Schneider. Herzlichen Dank an unsere Orchestermama Conny!

 

 

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Godesberger Sommerfest und Schulfest 2018

Das Godesberger Sommerfest ist für uns immer besonders wichtig, weil da alle Vereine sind, man uns dort seit fast zwanzig Jahren kennt und wir dort immer gute Reklame für die Schule machen. Ursprünglich sollten wir gegen 19:00 Uhr spielen, aber weil ja um 20:00 Uhr das WM-Spiel Deutschland..Schweden angesetzt war, verschob sich alles nach vorne. Jedenfalls hatten wir schon ordentlich Publikum, als wir kurz vor vier begannen und mit den Ehemaligen Timm und Alex hatten wir schon eine gute Basis. Die Setliste war gut, die Stücke warebn gekonnt und nach zwei Jahren Durststrecke kann man feststellen, dass Brassrock wieder da ist, die Band ist wieder in Form und wir können auch wieder große Bühnen rocken.

Beispielvideo des Auftritts:  Summer In The City

Brassrock auf der Bühne des Godesberger Sommerfests 2018
(Foto: B.Tihon)

Gespielt haben (von links) Trompeten: Hans Schneider, Bertram Tihon, Timm Adams ;  Gesang:Hannes Petersen; Flöte: Lara Heidenreich; Alto:  Thomas Heumann, Svenja Denner, Patricia Jung-Albert; Tenor: Pirmin Högl, Nils Eckert; Rhythmusgruppe (nicht zu sehen): Jens Eckert (Piano), Alex Roth (Bass), Martin Schlu (Gitarre), Luca Washington und Jan Paulus (Drums).

 

Zwei Tage vorher hatten wir an der Gesamtschule unser Schulfest und da hatte es ebenfalls eine große Bühne gegeben. Aus der Orchesterabteilung hatten die Bläser gespielt, das Kammerorchester und Brassrock und es gab noch Chorauftritte, drei Schülerinnen sangen und zwei Lehrerbands spielten ebenfalls. Auch hier gab es großes Lob für alle – leider habe ich (MS) nicht alles mitbekommen, weil ich außer fünf Ensembles auch noch Bühnenaufbau und  -abbau an der Backe hatte und nach dreizehn Stunden Streß froh war, die Anstalt verlassen zu können. Die Bilder sprechen aber für sich und der Tontechnik-Crew um Felix Hauke, Luca Washington, Jan und Niklas sei herzlich gedankt.

Bläserensemble der ESG:
MS, Pirmin Högl, Aditi Heidecke, Theresa Prünte und Nina Reche

 

 

 

 

Kammerorchester der ESG:
Pirmin Högl (Tenor), Erik, Evelin (Flöte), Nico (Bass), Mirvan, Gamse, Ulrike B., Greta und Anna (Violine), MAya und Emily (Viola), Bela H. (Cello)

 

 

 

 

 

 

 

Brassrock auf dem kleinen Schulhof
(Foto: Bela v. Kiedrowski)

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Fronleichnam 2018

Jedes Jahr spielen wir Fronleichnam die Prozession und obwohl die Mehrzahl bei uns evangelisch ist, sind wir gern gesehen, denn ohne Bläser funktioniert das Ganze nicht. Auch wenn der oberste Kölner Kardinal von Ökumene nichts hält – in Remagen funktioniert es recht gut, aber das ist ja auch schon Bistum Trier. Die Remagener freuen sich jedes Jahr auf uns und so spielen wir abwechselnd in Unkelbach, in Oberwinter oder – wie dieses Jahr – in Oedingen. Pascal hätte eigentlich mitspielen sollen, aber der wurde als Firmand vom Godesberger Priester dienstverpflichtet und ging dann dort, wenn auch nicht als Bläser.

Eine Schrecksekunde gab es beim Abendmahl, als wir dann die Hostie angeboten bekamen – wir haben dann teilgenommen, ohne zu sagen, daß wir dies ja eigentlich nicht durften. Alles andere hätte die Feier gestört. So störten wir lieber den Kardinal (wenn er es je erfährt). Nach dem Te Deum (Großer Gott, wir loben dich) und dem Schlusslied wurden wir – wie immer  – zum Essen eingeladen und gefragt, ob wir auch nächstes Jahr…. Ja, machen wir – auch an St. Martin. Am Abend kam dann eine Mail von unserer Jüngsten, die den Termin verpasst hatte, es war ihr einfach durchgegangen.

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8. Februar 2018 – Wievverfastelovendszoch en Beuel

Wenn Kessenich gut geklappt hat, ist der Beueler Zug an Weiberfastnacht bisher immer noch etwas besser gewesen – zumindest die letzten zehn Jahre. Wir wußten, daß es trocken bleiben würde, aber wir wußten nicht, wie kalt es morgens noch war. Bei minus 5° wurde die Technik aufgebaut und als die Bläser kamen, mußten sie ihre Mundstücke erst noch in der Hosentasche auf Betriebstemperatur bringen, weil die Instrumente über Nacht ja im Auto lagen und entsprechend tiefgekühlt waren. Um halb zehn waren wir betriebsbereit, spielten die ersten Stücke und hörten erst wieder am Ende der Friedrich-Breuer-Straße auf. Wir hatten zwei neue Stücke im Gepäck, liefen diesmal in der Mitte der Schule und hatten mindestens genauso viel Spaß wie unser Publikum. Ab der Oberen Wilhelmstraße kann man sowieso nicht mehr aufhören zu spielen und so mußte die Rhythmusgruppe immer durchspielen, während die Bläser ab und zu mal Pause machen konnten.

Erster Höhepunkt: Das Gewusel in der Oberen Wilhelmstraße. Foto: Arnuf Marquart-Kuron @ 2018

Mittlerweile war die Sonne herausgekommen und die Kälte war vergessen. An Sankt Josef standen zwar gefühlt zwar weniger Menschen als in den Vorjahren, aber auf der Zielgeraden am Rathaus war es recht knubbelig und das ist auch der Höhepunkt in Beuel. Da kann man nur noch „Superjeile Zick“ und „Tschingderassabumm“ im Wechsel spielen.

Kurz vor der Zielgerade an Sankt Josef. Foto: Arnuf Marquart-Kuron @ 2018

Gespielt haben: Altsax: Lara Heidenreich, Lea Kuron, Svenja Denner, Arnulf Marquart-Kuron, Thomas Heumann, Pirmin Högl; Klarinette: Luis Tomczak; Trompete: Bertram Tihon, Hans Schneider; Posaune: Felix Kettenhofen und Pascal Heppner; Keyboard: Jens Eckert; Bass: Sven Eckert, Gitarre: Martin Schlu; Schlagzeug: Gerrit Naß, Luca Washington, Julian Doppelstein, Felix Hauke, Fabius Leipelt; Gesang: Hannes Petersen.
Den Wagen gezogen (ca. 250 kg) haben abwechselnd Kerim Chohan (mit Gesang) , Sören Meyer und Paul Schneider;  Veronika, Lara und ihre Mama trugen das Banner. Dank Euch allen!!!!

Höhepunkt und Ende des Zuges st das Stück am Rathaus mit etwa 10.000 Menschen. Mehr geht in Beuel nicht!

 

 

3. Februar 2018 – Karneval in Kessenich

Die Band ist wieder spielfähig und hat es in Kessenich gezeigt. Neue Mitglieder sind Pirmin Högl aus der 7e und Svenja Denner aus der 6c, die gestern ihre Feuertaufe bestanden, außerdem Gerrit Naß aus der 6a an der decke Trumm. Von halb drei bis gegen fünf wurde praktisch pausenlos gespielt und wir wurden von der Stimmung fast erdrückt – spätestens wenn kaum noch ein Durchkommen war und die Jecken duch die Band tanzten. Die neue Technik hat gut funktioniert und ein ganz großes Lob geht an Felix Hauke, der die letzten Tage ständig an der Elektronik geschraubt hat und ohnen denn wir nicht hätten spielen können. Und dann geht außerdem ein ganz großer Dank an Conny H.-M., ohne die das Orchester im letzten Jahr nicht funktioniert hätte.

Es gibt endlich wieder ein Video, das die Band recht gut zeigt, auch wenn leider nicht alle drauf sind. Arnulf hat es zwischendurch gedreht und von ihm sind auch die Fotos auf Facebook.

Posted by Arnulf Marquardt-Kuron on Samstag, 3. Februar 2018

Gespielt haben :
Altsax: Lara Heidenreich, Lea Kuron, Svenja Denner, Arnulf Marquart-Kuron, Thomas Heumann, Paul Tresp, Pirmin Högl; Klarinette: Max Tomczak; Trompete: Hans Schneider; Keyboard: Jens Eckert; Bass: Sven Ecker, Gitarre: Martin Schlu; Schlagzeug: Gerrit Naß, Luca Washington, Julian Doppelstein, Felix Hauke, Yannik Bauer; Gesang: Hannes Petersen.
Den Wagen gezogen (ca. 250 kg) haben abwechselnd Paul Schneider, Sören Meyer, Kerim Chohan (mit Gesang) und Matylda, Nada und Mossa trugen das Banner. Dank an Euch alle!!!!

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Jahresrückblick 2017

Durch die viele Arbeit im letzten Jahr ist die Webseite von Big-Band und Orchester ein wenig vernachlässigt worden, so dass hier nur kurz berichtet werden soll. Nach dem phänomenalen Erfolg im Juni, als wir eine ganze Schule (Karl-Simrock in Endenich) zum Swingen gebracht haben, lag der Schwerpunkt im Sommer auf der Planung des neuen (jetzigen) fünften Jahrgangs, bei dem wir gegenwärtig knapp sechzig Kinder instrumental ausbilden (davon mehr als die Hälfte Streicher). Nach der Übernahme der Gesamtschule des Gebäudes des ehemaligen Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums 1993 wurde das Parkett des Probenraums erstmalig  diesen Sommer abgeschliffen und saniert, wir haben nach fast zwanzig Jahren Orchesterarbeit jetzt auch einen Telefonanschluss (77-7542) und – man glaubt es kaum – es gibt tatsächlich etliche Eltern, die ihr Kind wegen des Orchesters an dieser Schule anmelden. Offenbar spielt die Musik an dieser Schule eine größere Rolle, als die Schulwebseite vermuten lässt (unten: ein Teil des großen Probenraums mit den Regalen der Ausbildungsliteratur).

Bei den ca. dreißig Martinszügen, die wir zwischen dem 3. und dem 17. November gespielt haben, waren wir immer wieder Botschafter für unsere Schule und mussten Fragen zur musikalischen Ausbildung beantworten, so dass wir außer den Verträgen für 2018 und später nun auch immer Flyer dabei hatten, die man einfach in die Hand drücken konnte. Bei den diversen Weihnachtsmärkten hatten wir deswegen Flyer auf der Bühne liegen, die man sich mitnehmen konnte. Wir werden an den Anmeldezahlen sehen, ob es etwas gebracht hat.

Am Dienstag 19.12.2017 werden wir beim Weihnachtskonzert einen Teil dessen zeigen, was musikalisch bei uns passiert, doch wir müssen ein paar Gruppen auslassen, weil das Konzert sonst zu lange dauern würde. Dass wir einen erheblichen sozialen gesellschaftlichen Beitrag ib. bei der Integration von Migranten und Flüchtlingen leiste, sei nur am Rande erwähnt. Ab Karneval geht die Saison wieder los und dass wir 2018 mehr unterwegs sein werden als dieses Jahr, ist sehr wahrscheinlich.
(Martin Schlu)

 

13. Juni 2017, Karl-Simrock-Schule, Endenich

Die Anfrage kam schon vor etlichen Monaten, ob wir für die Schüler der Karl-Simrock-Schule in Endenich einmal ein Konzert geben könnten und weil die Josef-Strunck-Halle in der Nähe liegt, war auch der passende Ort gefunden. Das Konzert selbst war von der Schulleitung generalstabsmäßig vorbereitet worden: es gab Bühnenpodeste, Schüler halfen uns beim Ausladen und selbst Wasserflaschen hatte man uns hingestellt. Um 12:00 Uhr war die Halle voll – etwa fünfhundert Kinder und Jugendliche warteten darauf daß wir loslegten und wir spielten immer ein Stück, ich erklärte dann etwas zur Musik, zwischendurch wurden Saxophon, Trompete, Schlagzeug und Rhythmusgruppe vorgestellt und wir bekamen soviel Beifall, wie wir es noch nie erlebt hatten.

Schulleiter Arndt Hilse lobte uns in den höchsten Tönen und meinte, wir wären eine „coole Band“. Das lasse ich so mal stehen. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, die Schüler haben sich besser benommen als unsere bei den Heimspielen und ich glaube, wir sollten öfter in andere Schulen gehen um da zu spielen. Das Beethovenorchester macht es ja auch.

(Fotos: Conny Högl, Felix Hauke, 2017)
Gespielt haben Jan, Sahel Kashefi, Bertram Tihon, Paul Schneider und Niklas Flier an den Trompeten; Arnulf Marquardt-Kuron, Jan Freund, Nils Eckert und Pirmin Högl an den Saxophonen;  Lara Heidenreich an der Flöte, Lukas Kraus  an der Posaune; Sven Eckert, Peter Schenke und MS  in der Rhythmusgruppe und Conny Högl und Felix Hauke sorgten für Betreuung und Tontechnik. Danke Euch allen!

 

Samstag, 31. März, Auftritt beim Bonn-Marathon

Wir hatten schon öfter beim Marathon gespielt – angefangen an der Schule, als die Strecke dort noch langführte, bis zu Stationen um den Friedensplatz – und so hat sich allmählich auch hier eine Tradition entwickelt. Oliver Gassen hatte uns gefragt, ob wir denn am Vorabend auf dem Münsterplatz spielen könnten und da haben wir zugesagt. Kurzum: tolle Atmosphäre, wir spielten in Bestbesetzung mit Lea, Arnulf, Johannes, Alex und anderen, ich konnte endlich mal wieder Posaune spielen und die geschätzten fünfhundert Leute fanden es ziemlich gut. Oliver war hinterher sehr angetan und fragte, ob wir 2018 beim Zieleinlauf der Schnellsten spielen würden und mehr kann man bei dieser Veranstaltung nicht erreichen. Ja, Oliver. Machen wir!

(Foto: Marita Schlesinger, 2017)

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Kessenicher Karneval 2017

Brassrock in KessenichNach der Wasserschlacht im letzten Jahr, als wir bei strömenden Regen aus dem Zug gehen mussten, weil das Wasser über der abgedeckten Tastatur Wellen schlug und wir Angst um die Technik hatten, waren die Erwartungen niedriger gehängt und wurden heute übertroffen. Es regnete nicht, teilweise kam die Sonne durch und außerdem hatte Lea heute ihren 17. Geburtstag und wurde besungen und geknuddelt. Ab halb drei spielten wir das neue Material um kurz vor halb vier setzen wir uns in Bewegung und spielten bis zum Ende des Zuges durch. Die Stimmung war klasse, die Band wieder in Topform und dieses Jahr hatten wir auch unser Bandlogo dabei, das von drei Schüler/rinne/n meiner Klasse getragen wurde. Das Notstromaggregat hielt durch und so konnten wir im Prinzip drei Stunden durchspielen. Am Straßenrand gab es jede Menge Bekannte, ab und zu ein kurzes Pläuschchen und sie Stimmung war einfach gut.

Nächstes Jahr nehmen wir einen lauteren Gitarrenverstärker – dreißig Watt waren einfach zu wenig.

Brassrock (ein Teil) kurz vor dem Start

Gespielt haben: Lea Kuron, Arnulf Marquart-Kuron, Thomas Heumann, Lara Heidenreich (Altos), Nils Eckert (Tenor), Paul Schneider, Hans Schneider (Trompeten), Yannick Bauer, Felix Hauke, Julian Doppelstein (Schlagzeug), Jens Eckert (Piano), Martin Schlu (Gitarre), Eberhard Pester (Bass),

gezogen und getragen haben Lars Schreiber, Finn Jöbges, Nada El-Morid, Matylda Kelbert und Mossa Ali.

Danke für die Leistung heute!!!

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Davor gab es etliche weitere Termine in 2016, bei denen einfach keine Zeit mehr blieb, dazu etwas zu schreiben – dazu werde ich mit zu viel Unterricht zugeballert . Sie werden deswegen einfach nur aufgelistet, sind aber nicht ganz vollständig, weil ich nicht alles notieren konnte. (MS)

Weihnachtskonzert am 14.12. 2016
Ca. 100 Mitwirkende, volles Haus, gute Rückmeldung…

3.11 bis 18. 11 2017,  Martinszüge
30 Kapellen in zehn Tagen, mit 45 Musikern, geschätzt etwa 6.000 Strophen Martinslieder, Highlights: Bonner Zentrum, Dottendorf, Kessenich

25. September 2016, Jazz im Kastaniengarten
Wir stellten die Technik und lieferten ein ordentliches Set ab, gehören nach dem Weggang von Timm Adams (Trompete) und Johannes Weber (Gitarre) aber momentan nicht zur Bonner Spitze.

24. September 2016, 
Tag der Offenen Tür
Nur mit  Mühe war es möglich ein paar Stände aufzubauen, an denen unser Konzept erklärt werden konnte. Trotzdem haben wir 2016/2017 tolle Kinder in die 5. Klasse bekommen.


9. September 2016, Parade zum 649. Pützchens Markt

 

25. Juni 2016, Sommerfest Bad Godesberg
Trotz Regen hatten wir viel Publikum und spielten das letzte Mal in Bestbesetzung.

17. Juni 2017, Schulfest der Gesamtschule
Schlechtes Wetter überforderte die Organisation und durch den Egoismus einiger Kollegen konnte nur eine einzige Orchestergruppe auftreten – Streiucher, Bläser und Big-Band kamen nicht zum Zuge.

26. Mai 2017, Fronleichnam
In Oberwinter gehören wir mittlerweile zum Inventar und spielen jedes Jahr auf der Prozession, mal in Oberwinter, mal in Unkelbach, mal in Büdingen. Nach der Prozession werden wir immer eingeladen und eigentlich wollen wir schon lange mit der Gemeinde ein Kirchenkonzert machen . mal sehen, wann das klappt.

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Mozartstraßenfest 2016

Mozartstraßenfest 2016

Eine kleine Besetzung hat manchmal Vorteile, wenn es eng ist. (Foto: Westphalen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Mozartstraße spielen wir jedes Jahr, wenn die Anwohner dort ihr Straßenfest machen, weil eine Kollegin von uns dort wohnt. In den letzten Jahren sind wir dort nicht mehr mit der ganzen Besetzung aufgelaufen, weil die Platzverhältnisse dort doch eng sind und so hat es sich eingespielt mit vier oder fünf Bläsern und einer Rhythmusgruppe anzukommen – es ist nicht so laut wie bei der großen Besetzung und den Leuten gefällt es gut. Dieses Jahr spielten wir Real Book-Stücke und eoin paar Jazz-Paks und es stimmte. Kuchen und Kaffee gibt es sowieso immer und darum kommen wir auch 2017 wieder.
Gespielt haben: Lara Heidenreich (Flöte), Thomas Heumann (Alto), Nils Eckert (Tenor), Anna-Kira Westphalen (Posaune), Jens Eckert (Keys), MS (Bass) und Peter Schenke (Schlagzeug).

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