Kessenicher Karnevalswasserland 2016

Bestimmt fünfzehn Jahre sind wir beim Kessenicher Karnevalszug dabei und hatten immer schönes Wetter – bis heute! Seit Tagen war die Regenfront in Aussicht gestellt, seit Tagen hatten wir gehofft, daß in Kessenich zwischen 14:00 und 17:00 Uhr die Sonne schien, aber dem war nicht so. Wir hatten zwar die Elektrik in Plastikfolie gepackt, die Sender für die Funkverbindung mit Gaffa-Tape wasserdicht gemacht und allen Musikern war gesagt worden: „Besser wasserdicht als karnevalistisch korrekt!“

Kinder in Tüten, Elektrik in Folie, Wasser von oben und von vorne - exitus. Foto: Arnulf MArquart-Kuron mit wasserdichter Kamera

Kinder in Tüten, Elektrik in Folie, Wasser von oben und von vorne – exitus.
Foto: Arnulf Marquart-Kuron mit wasserdichter Kamera

Hat alles nix genützt! Kurz nach zwei waren wir spielbereit, gingen zu unserer Position und spielten etwa eine Stunde und der Zug startete einfach nicht. Gegen halb vier waren wir etwa in Höhe der Alois-Schulten-Straße, als die Funkempfänger nur noch krachten , weil die Luft so feucht war (ein normales Gitarrenkabel wäre längst lebensgefährlich gewesen), auf der Plane, die über den Keyboardtasten lag, hatten sich Seen gebildet und kleine Wellen schwappten zwischen den schwarzen und weißen Tasten. Dann fingen die Saxe an zu quietschen, weil die Polster absoffen…
Da habe ich abgebrochen. Wir sind zu unserem Ausgangspunkt (die „Fünfte“ Gesamtschule) zurückgelaufen und stellten dort fest, daß alles abgeschlossen war. Wir packten die Elektrik ins Auto fuhren Schleichwege nach Godesberg (es war ja noch halb Kessenich gesperrt) und nach zwei Stunden und drei Fahrten war die Schule wieder auf, unserer nassen Kinder hoffentlich zu Hause unter einer heißen Dusche und der Krempel wieder im Proberaum, wo er bis Montag vor sich hin trocknet. Im nächsten Jahr machen wir es wieder mit Parkplatz und Garage. Wer was weiß, sage bitte Bescheid! (MS)
Gespielt haben:
Lea Kuron, Arnulf Marquart-Kuron, Thomas Heumann, Kathi Stabel, Paul Tresp (Altos); Nils Eckert, Jonas Görg (Tenorsaxe); Claudia Güldenring, Paul Schneider, Hans Schneider (Trompeten); Anna-Kira Westphalen, Felix Kettenhofen (Posaunen), Eberhard Pester (Bass), MS (Gitarre), Jens Eckert (Piano); Felix v. Eikelen, Felix Hauke, Julian Doppelstein (Schlagzeug), Felix Hauke und Maxim Khan machten die Technik. Großes Dankeschön an alle!

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