Brassrock

Brassrock ist das musikalische Aushängeschild der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule und das Ergebnis einer bald 25jährigen Musikausbildung an dieser Schule.  Wir haben 1993 mit einer Musical-Gruppe begonnen, etliche Musicals geschrieben, eingeprobt und regional aufgeführt. Nach einigen Jahren  haben wir 1998 das Klassenmusizieren als erste Schule in Nordrhein-Westfalen eingeführt und seit 2002 existiert die heutige Orchsterabteilung, in der jedes Jahr mindestens eine komplette Big-Band-Gruppe und ein Kammerorchester im 5. Jahrgang ausgebildet wird. Außerdem gibt es die Unterstufen-Big-Band, die Unterstufen-Streicher, die Mittelstufen-Band und natürlich die Oberstufen-Big-Band „Brassrock“. Ein altersübergreifender Chor ist im Aufbau und außerdem gibt es viele kleine Ensembles und Solisten an der Schule.

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Die Zentrale der Orchesterarbeit ist das Büro in A 110 mit dem Leiter Martin Schlu, und den Assistentinnen Marita Schlesinger und  Julia Woelke. Die Außenwirkung dieser musikalischen Arbeit ist seit Jahren überregional bekannt und Martin Schlu ist oft unterwegs um andere zu beraten, wie so ein Projekt logistisch und finanziell gestemmt werden kann. Enge Kooperationen bestehen zum  Förderverein der Schule (FESG), der Bezirksarbeitsgemeinschaft Musik Rheinland-Süd (BAG), dem Ernst-Moritz-Ardt-Gymnasium  der Musikschule Bonn und eine Sponsorenverbindung besteht zur Instrumentenfirma Jupiter. Gegenwärtig werden zwei Bläser- und Streicherklassen  des 5. und 6. Jahrganges Jahrgangs ausgebildet – etwa siebzig Kinder.

Wenn Ihr Kind jetzt in das 4. Schuljahr kommt und zum Schuljahr 2017/2018 aufgenommen werden soll, sollten Sie schon überlegen, ob unsere Schule für Sie in Frage kommt. Die Aufnahmegespräche sind nach dem Tag der offenen Tür am 24. September 2016. Mit dem Bescheid zur Aufnahme schicken wir Ihnen die Einladung zum Elternabend am 7. Juni 2017. Dort erfahren Sie alles, was Sie interessiert und an diesem Tag können Sie Ihr Kind anmelden oder bereits den Vertrag unterschreiben.
Etwa vierzig Bläser und Streicher werden wir aufnehmen, vielleicht auch wieder Bewerber für Gitarre, E-Bass und Schlagzeug. Die werden wir vorher testen, weil wir dafür nur einen geringen Bedarf haben.

Um mehr über uns zu  erfahren, sollten Sie die Rubriken „Gewesenes“, „Aktuell“ und „Konzept“  lesen – man braucht etwas Zeit dafür, bekommt aber einen guten Überblick.

–  Kurzinfo zur Ausbildung 2016/2017
–  Flyer zur Grundausbildung 2017/2018
–  Ausbildungsvertrag für das Schuljahr 2017/2018 

Stand: 21. August 2016

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Mozartstraßenfest 2016

Mozartstraßenfest 2016

Eine kleine Besetzung hat manchmal Vorteile, wenn es eng ist. (Foto: Westphalen)

In der Mozartstraße spielen wir jedes Jahr, wenn die Anwohner dort ihr Straßenfest machen, weil eine Kollegin von uns dort wohnt. In den letzten Jahren sind wir dort nicht mehr mit der ganzen Besetzung aufgelaufen, weil die Platzverhältnisse dort doch eng sind und so hat es sich eingespielt mit vier oder fünf Bläsern und einer Rhythmusgruppe anzukommen – es ist nicht so laut wie bei der großen Besetzung und den Leuten gefällt es gut. Dieses Jahr spielten wir Real Book-Stücke und eoin paar Jazz-Paks und es stimmte. Kuchen und Kaffee gibt es sowieso immer und darum kommen wir auch 2017 wieder.
Gespielt haben: Lara Heidenreich (Flöte), Thomas Heumann (Alto), Nils Eckert (Tenor), Anna-Kira Westphalen (Posaune), Jens Eckert (Keys), MS (Bass) und Peter Schenke (Schlagzeug).

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35 Jahre Gemeinsam leben – Gemeinsam lernen

Brassrock- Big Band der elisabetrh-Selbert-Gesamtschule

Die neue Besetzung von Brassrock liegt zwischen Hans Schneider aus der 5. Klasse und Jens Eckert, der demnächst Abitur macht. (Foto: Stefan Rau)

Gemeinsam leben – Gemeinsam lernen (GlGl) ist das Aushängeschild der „Krüppelbewegung“ aus den 1970er Jahren, als es noch „normal“ erschien, Behinderte in die Sonderschulen zu verfrachten und sie vom Leben der „Normalos“ fernzuhalten. Einer der Vereine, der diese gesellschaftlichen Standards zu sprengen versuchte, ist eben dieser Verein, der von betroffenen Eltern 1981 gegründet wurde und in dessen Tradition wir auch als Schule stehen, die Integration und Inklusion seit -zig Jahren betreibt. Namen wie Harry Brabeck, die Boedelschwinghschule oder die Anfänge unserer Schule dienen hier nur als Anstoß.
Im Vorfeld waren wir gebeten worden mit der Big-Band das Festgprogramm zu umrahmen und zwischen den Reden der Ministerin Sylvia Löhrmann und des Bonner OB Ashok Shridaran zu spielen – alle drei Dinge klappten gut. Sylvia Löhrmann würdigte Bonn als die Keimzelle der Integration, aus der mittlerweile eine UN-Konvention geworden ist, Ashok Shridaran versprach alles für den weiteren Ausbau der Integration und Inklusion zu tun und die mehrheitlich neue Besetzung (Sven, Marit, Hans, 2 x Paul und Felix) meisterten ihren ersten Auftritt so, als sei es der xte der alten Besetzung. Bei einem kurzen Interview konnte ich noch auf die musikalische Integration unserer  Schule verweisen, was zwischen Grinsen und bösem Blick gekontert wurde (das Grinsen kam von Sylvia Löhrmann und unserem alten Schulleiter, den bösen Blick verrate ich nicht). Danach gab’s Blumen, Haribo und Würstchen und die Anfrage, ob wir denn  auch woanders …  ….
Ja, Brassrock ist wieder zurück!

Gespielt haben: HansSchneider, Paul Schneider, Sahel Kashefi (Trompeten); Marit Kohls, Paul Tresp (Altos), Lara Heudenreich (Flöte); Sven Eckert (Bass), Jens Eckert (Keys), Felix van Eikelen (Schlagzeug), MS (Gitarre).

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Wievverfastelovendszoch 2016

Heute war es nicht so wie in Kessenich – der Regen fing erst an, als wir gestartet waren und er war nicht so schlimm. Wir waren sehr gut besetzt, hatten noch einmal proben können und so kamen die neuen Sachen auch gut rüber. Zwischendurch mussten wir dann doch wieder das Keyboard in Folie packen, weil der Regen stärker wurde. Auf der Zielgeraden zum Rathaus lief alles wie am nassen Schnürchen und ein Meer von Menschen unter Regenschirmen sang lauthals mit. Als wir um viertel nach zwölf alles im Auto hatten, hörte der Regen auf.

Am Abend sendete die WDR-Lokalzeit einen Bericht und wir sind eine halbe Minute zu sehen (ab 1:49 beim Interview mit der Wäscherprinzessin)
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-bonn/videolokalzeitausbonn1680.html
Nächstes Jahr bespielen wir mit einer kleinen Truppe auch die Säle und machen bönnschen Funk – wer will, kann uns buchen.

Kurz vor dem Startr: Alles ist gut und trocken. Foto: Arnulf Marquart-Kuron © 2016

Kurz vor dem Startr: Alles ist gut und trocken.
Foto: Arnulf Marquart-Kuron © 2016

Gespielt haben:
Lea Kuron, Arnulf Marquart-Kuron, Thomas Heumann, Lara Heidenreich, Kathi Stabel, Paul Tresp, Jan Freund (Altos); Nils Eckert, (Tenorsax); Timm Adams, Laura Amedick,  Hans Schneider (Trompeten); Anna-Kira Westphalen, Maxim Khna (Posaunen), Eberhard Pester (Bass), MS (Gitarre), Jens Eckert (Piano); Yannik Bauer, Lars Schreiber, Felix v. Eikelen, Felix Hauke, Julian Doppelstein (Schlagzeug), Felix Hauke und Maxim Khan machten außerdem wieder die Technik. Wieder ein großes Dankeschön an alle!

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Kessenicher Karnevalswasserland 2016

Bestimmt fünfzehn Jahre sind wir beim Kessenicher Karnevalszug dabei und hatten immer schönes Wetter – bis heute! Seit Tagen war die Regenfront in Aussicht gestellt, seit Tagen hatten wir gehofft, daß in Kessenich zwischen 14:00 und 17:00 Uhr die Sonne schien, aber dem war nicht so. Wir hatten zwar die Elektrik in Plastikfolie gepackt, die Sender für die Funkverbindung mit Gaffa-Tape wasserdicht gemacht und allen Musikern war gesagt worden: „Besser wasserdicht als karnevalistisch korrekt!“

Kinder in Tüten, Elektrik in Folie, Wasser von oben und von vorne - exitus. Foto: Arnulf MArquart-Kuron mit wasserdichter Kamera

Kinder in Tüten, Elektrik in Folie, Wasser von oben und von vorne – exitus.
Foto: Arnulf Marquart-Kuron mit wasserdichter Kamera

Hat alles nix genützt! Kurz nach zwei waren wir spielbereit, gingen zu unserer Position und spielten etwa eine Stunde und der Zug startete einfach nicht. Gegen halb vier waren wir etwa in Höhe der Alois-Schulten-Straße, als die Funkempfänger nur noch krachten , weil die Luft so feucht war (ein normales Gitarrenkabel wäre längst lebensgefährlich gewesen), auf der Plane, die über den Keyboardtasten lag, hatten sich Seen gebildet und kleine Wellen schwappten zwischen den schwarzen und weißen Tasten. Dann fingen die Saxe an zu quietschen, weil die Polster absoffen…
Da habe ich abgebrochen. Wir sind zu unserem Ausgangspunkt (die „Fünfte“ Gesamtschule) zurückgelaufen und stellten dort fest, daß alles abgeschlossen war. Wir packten die Elektrik ins Auto fuhren Schleichwege nach Godesberg (es war ja noch halb Kessenich gesperrt) und nach zwei Stunden und drei Fahrten war die Schule wieder auf, unserer nassen Kinder hoffentlich zu Hause unter einer heißen Dusche und der Krempel wieder im Proberaum, wo er bis Montag vor sich hin trocknet. Im nächsten Jahr machen wir es wieder mit Parkplatz und Garage. Wer was weiß, sage bitte Bescheid! (MS)
Gespielt haben:
Lea Kuron, Arnulf Marquart-Kuron, Thomas Heumann, Kathi Stabel, Paul Tresp (Altos); Nils Eckert, Jonas Görg (Tenorsaxe); Claudia Güldenring, Paul Schneider, Hans Schneider (Trompeten); Anna-Kira Westphalen, Felix Kettenhofen (Posaunen), Eberhard Pester (Bass), MS (Gitarre), Jens Eckert (Piano); Felix v. Eikelen, Felix Hauke, Julian Doppelstein (Schlagzeug), Felix Hauke und Maxim Khan machten die Technik. Großes Dankeschön an alle!

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Weihnachtskonzert 2015

Schönes Konzert, guter Besuch, gute Rückmeldungen – an Stelle eines eigenen Berichts verweise ich auf den hervorragenden Artikel des Bonner General-Anzeigers und wünsche Ihnen schöne Festtage und schöne Ferien.

Konzertkritik des Bonner „General-Anzeigers“

Im nächsten Jahr geht es Ende Januar mit Karneval weiter, ab dem April stehen Straßenfeste an, wir spielen Ende Mai wieder an Fronleichnam in Remagen, bespielen vor den Sommerferien die großen Bühnen der Bonner Stadtteilfeste und werden nach den Ferien ein paar Konzerte geben. Dann folgen nach der Herbstsaison zwei Wochen im November die Martinszüge, es geht weiter mit den Adventsauftritten und das Weihnachtskonzert 2016 wird am Freitag, dem 16. Dezember stattfinden (immer am letzten Freitag vor den Weihnachtsferien.)

Ich suche für die beiden Big-Bands der Schule noch Gitarre/n, Bass, Piano, Trompete/n und Tenorsax/e, für das Kammerochester suchen ich Violine/n, Celli und eine Oboe. Wenn Du Lust hast, maile mich an.
Probenzeiten sind Mittwochs ab 18:00 Uhr (Big-Bands) und Freitags ab 13:00 Uhr (Kammerorchester)

Martin Schlu

 

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Adventsauftritte 2015

Die Weihnachtsmärkte boomen, aber die Bühnenprogramm werden zusammengestrichen und dadurch sind die Auftritte überschaubar geworden. Seit etlichen Jahren spielen wir am Vorbend des ersten Advents auf dem Duisdorfer Weihanchtsmarkt und das bleibt wohl auch in Zukunft so – Traditionen bricht man ja nicht so leicht.
In Duisdorf spielen wir immer traditionelle Weihnachtslieder und dieses Jahr haben wir sie mit Musik der Renaissance abgewechselt. Die Musikkollegin Melanie hatte eine kleine Piccolino (Blockflöte) mitgebracht und spielte sie bei einigen Stücken, was klanglich ein ungeheurer Gewinn war. Vielleicht machen wir an der Schule jetzt einen Renaissance-Spielkreis auf.

Bläseremsemble mit Klavier/Orgel - der Klassiker auf den Weihnachtsmärkten

Bläseremsemble mit Klavier/Orgel – der Klassiker auf den Weihnachtsmärkten

Gespielt haben wir Weihnachtslieder quer durch Europa, abgewechselt mit Intraden und Galliarden von Pierre Attaigant, Thoinot Arbeu oder Michael Praetorius. Vielleicht bringen wir nächstes Jahr noch einen kleinen Chor mit – mal sehen.
Besetzung (von links): Martin Schlu (Tasten), Melanie Lagemann, Laura M. Paap (Flöten), Laura M. Amedick, Bertram Tihon (Trompeten), Anna-Kira Westphalen, Maxim Khan (Posaunen), Paul Reuter, Katharina Stabel (Altsax).

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Sankt Martin 2015

Dienstag, 2. November
Jedes Jahr stellen wir mit -zig Kindern und Jugendlichen zwei Wochen lang durchschnittlich zwei Kapellen pro Tag, die Kindergärten, -tagesstätten, Grundschulen und Stadtteile mit Martinsliedern beschallen und so sind wir in Bonn mittlerweile (weil wir dies ja schon seit sechzehn Jahren tun) die erste Instanz in Sachen Martinsliedern und -kapellen. Im Juli fand mit dem Stadtdechanten bereits eine Besprechung statt, in der der zentrale Zug um das Bonner Münster geplant wurde, bis Oktober gab es Anfragen für Liedsätze und besonders gefreut hat mich die Anfrage der Leipziger Thomaskirche, die ein paar Lieder brauchten und natürlich bekommen haben. Bis Ende Oktober sind wir sehr gut gebucht, nur ein Tag ist freigeblieben.
Das „Spatzennest“ wollte eigentlich nur eine kleine Kapelle, aber weil einige der Jugendlichen dort als Kind waren, gibt es immer viel Andrang und so kriegt dieser Kindergarten dieses Mal mehr Musiker zum gleichen Preis. Als Generalprobe für die kommenden zwei Wochen ist dies sehr gut: man merkt noch, ob man die Lieder auswendig kann und weil dort über ein Dutzend Musiker spielen, nehme ich mir diesen Tag frei, denn stressig wird es noch genug werden und außerdem habe ich den ganzen Tag Foirtbildung. Also, wir lassen es langsam angehen. Der Zug klappt, abends gibt es eine nette Mail der Leitung mit ein paar Fotos und bezahlt haben sie schon im September – im Voraus. Besser geht es nicht!

Mittwoch, 4. November
An die KiTa „Rasselbande“ in St. Augustin-Mülldorf sind wir vor ein paar Jahren über das Radio gekommen, als die über dieses Medium ein paar Bläser suchten und wir aushelfen konnten. Seitdem spielen wir dort jedes Jahr. Durch die Entfernung ergibt sich nur die Schwierigkeit, ein Auto  haben zu müssen  (wegen der Trommeln), und der Rest muss sowieso mit der Bahn fahren.  Die Besetzung würde gut ausreichen, doch eine erste Trompete hält nicht durch, wechselt danach auf die zweite Stimme und kann sie nicht, versucht sich dann an der Trommel und als es Kathi zu viel wird, nimmt sie den Knaben raus. Im  Gesamtbild scheint es nicht aufgefallen zu sein, wir haben schon wieder die Buchung für das nächste Jahr. Doch am nächsten Tag  wird der Knabe zusammengestaucht, kriegt eine Sperre und da fließen auch ein paar Tränchen (übrigens spielt er mir ein paar Stunden später am Nachmittag vor  – und kann es).
Vom Kinderheim Meckenheim kommt eine Mail, ob wir denn am Nachmittag kommen würden? Ich kriege einen Schrecken, weil ich natürlich keinen mehr dorthin  schicken kann, aber dieser Termin ist uns durchgegangen. Später, am nächsten Tag,  werde ich eine Mail vom letzten Jahr finden, in dem dieser Termin bestätigt wurde. Da das Kinderheim  sich aber nie wieder gemeldet und auch nicht unsere Buchungsliste kontrolliert hat, ist  es auch nicht rechtzeitig aufgefallen. Shit happens!

Donnerstag, 5. November
Drei Kapellen müssen heute spielen: auf dem Stadtteilzug auf dem Venusberg, in Friesdorf und für die Kita des Studentenwerks “Rheinaue“. Im Vorfeld wurden daher über zwanzig Jugendliche so aufgeteilt, dass es klappt. Auf dem Venusberg kommen noch zwei Bläser des Oberkasseler Posaunenchors dazu und der Sound ist gut (eine Tuba macht als Bass-Instrument unglaublich viel aus). Die andere Kapelle sind gute Freunde, die wir schon lange kennen und so kann man sich die Bälle (Lieder) gegenseitig zuspielen.
In Friesdorf spielt ein Sextett, die Kita Rheinaue hat ein Septett, aber Friesdorf ist auch laut genug, denn da habe ich einen Schülerinnenvater hingesteckt, der für so etwas zu haben ist, obwohl seine Tochter längst Abi bei uns gemacht hat und mit der Uni fast fertig ist. Martinszüge und Schulmusik verbinden einfach ein Leben lang. Peter, der in Friesdorf leitet, hat zur Sicherheit auch schon die Verträge für die nächsten zwei Jahr mit, damit die Zeitplanung dort auch klappt.
In der Rheinaue hat wohl auch alles gut fun ktioniert, bis auf die Leiterin, die einen falschen Weg durch die Rheinaue genommen hat und erst kam, als der Zug schon losgegangen ist. Die anderen hatten aber schon ohne sie angefangen – auch das ist Teamwork!

Freitag, 6. November: „Mobile Strolche“ und Stadtteil Kessenich
Heute sind die Kita  „Mobile Strolche“ in Beuel und der Stadtteilzug Kessenich angesagt, auch wieder Züge, die seit langem gespielt werden. Die Strolche kriegen eine mittlere Besetzung, weil so viele Kinder den Zug schön finden, die Kessenicher kriegen eine größere Besetzung, weil dort so laut gesungen wird.  Zur Verstärkung der Strolche kommt wieder Klaudia vom Posaunenchor und sechs Leute am Blech klingen immer.

Kurz nach dem Abmarsch der „Strolche" auf dem T-mobile-Gelände

Kurz nach dem Abmarsch der „Strolche“ auf dem T-mobile-Gelände

In Kessenich kann ich direkt vor dem Treffpunkt halten, alle Instrumente werden ausgeladen, doch leider kann das Auto nicht stehenbleiben und so kurve ich auf der Suche nach einem Parkplatz bis in die oberen Waldregionen, bis es mir zu blöd wird und ich wieder umkehre. Die Straße zum „Sassela“ ist zwar mittlerweile gesperrt, doch ich kann den Polizisten überreden mich reinzulassen und stelle das Auto ganz dreist auf dem Besucherparkplatz des Restaurants ab. Dafür gehe ich demnächst da mal essen..
Unterdessen wurde Lars , während er mit der „decke Trumm“ auf den Abmarsch wartet, ständig von einer betrunkenen Frau angesprochen und belästigt. Dann stoppe ich das Ganze und schicke sie weg. Ihr Mann (?) lehnt unterdessen sternhagelvoll am Geländer des Sassela und wir sind alle froh, als es endlich losgeht. Der Kessenicher Zug hat Flair, die Kinder singen laut und textsicher mit und können sogar fünf Strophen beim Sankt Martin – die erste Trompete braucht dann immer eine Pause danach.

Kurz vor dem Start des Kessenicher Martinszuges

Kurz vor dem Start des Kessenicher Martinszuges

Am Ende des Zuges ist an der Nikolauskirche das Feuer und weil das Tradition ist, sammeln sich dort die Kapellen. Die Musikschulkapelle unter Lothar Reiche-Ebert ist gut besetzt und wir stehen zusammen und spielen noch ein paar Lieder. Erst da fängt es an zu tröpfeln und als wir da zum Auto gehen, kommt noch eine Mitarbeiterin des Orga-Teams und gibt jedem von uns einen Weckmann. Auch deswegen ist Kessenich schön.
Am Auto stelle ich fest, daß Niklas seine Trompetentasche nicht abgeholt hat und vermutlich mit dem Instrument in der Hand in der Bahn sitzt. Er wird es irgendwann merken.

Samstag, 7. November
Am Wochenende sind immer die Dorfzüge im Ländchen. Je eine Besetzung spielt in Rheinbach-Ramershoven  und eine andere in Wachtberg-Gimmersdorf. Ramershoven ist immer ein bißchen schräg – man trifft sich in Peppenhoven an der Feuerwehr, wird mit dem roten Auto nach Ramershoven gefahren und läuft über die Wasserburg und die Äcker wieder zurück. Heute geht das Feuerwehrauto aber etwas später, weil erst noch direkt vor der Wache ein Kradfahrer auf dem Herbstlaub ausgerutscht ist, Öl auslief und die Überreste aufgesaugt werden mussten. Als wir mit etwas Verspätung starten, stehen in Ramershiven sieben Kinder, acht Musiker, ein Dutzend Feuerwehrleute und ein Sankt Martin. Im Verlauf der nächsten anderthalb Stunden und sieben Kilometer werden verschiedene Orte abgeklappert und jedesmal wird der Zug länger, weil aus den Häusern weitere Kinder dazustoßen – wie beim Hamelner Rattenfänger. Hinterher sind es gut hundert Kinder geworden.
Nach dem Zug kann die Feuerwehr nicht in ihrem Heim feiern, sondern nur davor, weil dort nun ein paar Flüchtlingsfamilien wohnen, aber die scheinen sich schon gut integriert zu haben, weil sie mit glänzenden Augen mitgelaufen sind.
In Wachtberg-Gimmersdorf muss es schlechter gelaufen sein. Der Kollege Thomas schreibt mir, daß ein Schlagzeuger „musikalisch schmerzfrei“ gewesen sei, weil er konsequent neben der „Eins“ vorbeigeschlagen habe. Da drei Schlagzeuger dabei waren, wird die Wahrheitsfindung schwierig, denn einer der Trommler treibt, ein anderer bremst und der dritte Trommler ist eigentlich Bratscher…. „Decke Trumm“ ist wirklich schwierig – man soll es nicht glauben. Unsere FSJlerin Hannah wird aber in ein paar Tagen ähnliche Erfahrungen machen, obwohl sie hervorragend Violine spielt.

Montag, 9. November
Heute stehen wieder drei Züge an. Die größte Besetzung wird beim Stadtteilzug Beuel gebraucht, eine kleinere Besetzung geht zur KiTa „Junge Wilde“ an den Hofgarten und  drei Bläser und eine Trommel werden zum Kindergarten der Christuskirche geschickt, unserer Schulkirche.
In Beuel starten wir ganz vorne und machen den Einheizer (wie seit Jahren dort auch im Karneval) und weil wir als erste im Stadion sind, begleiten wir den Beueler Kinderchor der Realschule so lange, bis ca. 2.000 Kinder im Stadion sind und das Martinsspiel anfängt. Natürlich bleiben wir nicht die Einzigen. Andreas Berger vom KFG kommt mit ca. sechzig Bläsern dazu und damit kriegt man das Stadion gut beschallt. Die Stadtsoldaten haben sich schon vom Acker gemacht, aber die haben seit Samstag auch schon den Karneval an der Backe, obwohl es erst am 11.11. richtig losgeht.
Die Kita am Hofgarten wird von der Kollegin Julia geleitet, die selber Trompete spielt und die Kapelle dort scheint sehr gut gewesen zu sein, weil am Abend eine sehr nette Mail kommt, in der sich die Leiterin noch einmal bedankt. Nächstes Jahr müssen wir wohl noch mehr Leute zu den „Wilden“ hinschicken, weil der Zug um die Lenneéstraße auch jedes Jahr größer wird.

10. November
Dieser Termin hat mir seit einem Jahr Bauchschmerzen gemacht, weil für den zentralen Martinszug durch Bonn Innenstadt immer zwei große Kapellen gebraucht werden, aber gleichzeitig der Stadtteilzug Beuel-Vilich läuft, der auch zwei Kapellen braucht. Es würde alles funktionieren, wenn ich auch vierzig Leute einsetzen könnte (beteiligt sind dieses Jahr 45 Musiker). Allerdings haben wir heute auch noch Elternsprechtag und das bedeutet, dass ich nur dreißig Musiker einsetzen kann, weil die fehlenden Schüler/innen ja mit ihren Lehrern sprechen wollen oder müssen und so wird es eng. Im Vorfeld habe ich zwar versucht einen Ersatz zu bekommen, aber das ist am 10.11. natürlich aussichtslos.
Meine Vize Irene hat mir auch signalisiert dass sie ab 16:00 Uhr die Eltern alleine besprechen wird, damit ich wegkomme, das klappt aber erst um halb fünf.

Vorbereitung zum Innenstadtzug am Hofgarten.

Vorbereitung zum Innenstadtzug am Hofgarten.

Als die Autos der Kapellen um viertel vor fünf am Regina-Pacis-Weg stehen, spendiert uns Andreas Berger vom KFG eine Kiste Weckmänner und sorgt für gute Stimmung. Ganz entspannt machen wir uns fertig und gehen wieder auf die Pole – nur Nina fehlt noch und die sollte längst da sein. Um viertel nach fünf setzt sich der Zug in Bewegung und wir setzen gerade zum ersten Lied an, da kommt Nina. Sie packt ihre Trompete zwischen uns auf dem Boden aus, holt die Marschgabel heraus, breitet ihre Noten auf dem Boden aus und ist die Ruhe selbst – dabei müssen wir in etwa zehn Sekunden laufen. „Herr Schlu“, fragt sie dann, „haben Sie ein Mundstück für mich? Ich finde meins nicht“ Ich habe leider nur noch Zeit ihr zu sagen, sie solle zur anderen Kapelle gehen und ihr Zeug erst einmal mitnehmen, dann laufen wir schon los – ohne sie. Beim Umdrehen sehe ich sie langsam Richtung Auto gehen.
Der Zugweg ist ein bißchen kürzer als all die Jahre vorher. Vom Hofgarten geht es direkt über den Münsterplatz, am Dreieck links zum Friedensplatz und ab da die Sternstraße hoch zum Rathaus. Dort sollen alle Musiker auf der Rathaustreppe spielen und ich habe die Ehre sie alle zusammenzuhalten. Als wir dort ankommen, steht Ursula Dreeser vond er „Fünften“ Gesamtschule dort mit ihrer Schulkapelle (allein ca. 50 Kinder), der neue OB Sridharan, Stadtdechant Schumacher und Bezirksvorsteher Birkner. Ich habe noch gerade zwei Minuten Zeit für ein paar Sätze, dann drückt  mir jemand eine Handleuchte in die Hand. Im Juli hatte der Monsignore einen Dirigerstab mit LEDs bestellen wollen und jetzt ist aus dem Stab eine Art Baustellenleuchte geworden. Hilft ja nix – also schwinge ich die Baustellenleuchte und dirigiere immer mehr Musiker, weil ja ständig neue Kapellen ankommen und auf die Treppe drängen. Am Ende sind es bestimmt 150 Menschen, die versuchen ihr Tempo mit der Baustellenleuchte zu synchronisieren und es klappt erstaunlich gut. Nur ein Blickloch gibt es, weil durch das Zelt der Tontechnik eine Kapelle verdeckt ist, die schmerzfrei ihr eigenes Tempo hat und immer zwei Töne vorläuft. Harvey von den Stadtsoldaten bemerkt es, macht den Subdirigenten und so wird es weniger schlimm. Immerhin klappen alle Einsätze und Schlüsse.

Der Blick vom Rathaus - links unten die Baustellenlampe als Takstock.

Der Blick vom Rathaus – links unten die Baustellenlampe als Takstock.

Lauras Vater rennt zwischen mir und dem Rathaus hin und her und macht Bilder. „Great show!“ ruft er, „wonderful, really great!“ Dem ist nichts hinzuzufügen.
Hinterher gibt es viel Lob und viele Weckmänner. Beides ist schön.
Dass Laura im Anfangsstress ihren Flötenkasten in das Auto von Andreas Berger gelegt hat, stellt sich erst heraus, als wir einpacken und sie mir sagt: „Ich hab den Koffer aber auf Ihren Kindersitz gelegt!“. Ich habe seit fast zwanzig Jahren keinen Kindersitz mehr im Auto, aber ich werde mir noch mal einen kaufen….

In Vilich war es wohl nicht so toll – alle Bläser zusammen bildeten eine Kapelle, die in der Mitte des Zuges lief. Es war musikalisch zwar gut, aber man hätte doch eine weitere Gruppe gebraucht. Im nächsten Jahr wird das so nicht mehr passieren, weil Vilich dann  auf einem anderen Tag liegt als der Innenstadtzug.

Am Abend kommt eine längere Mail von Ninas Mutter. Die Tochter hatte ihr Mundstück verlegt oder verloren, nicht auf den Zettel geguckt (in dem stand, dass man sich eine halbe Stunde vor Abmarsch trifft) und war maßlos frustriert und heulig nach Hause gegangen. Das sind Dinge, die einem Kind nur einmal passieren. Mittlerweile hat Nina ein neues Mundstück, sie hat auch begriffen, was passiert ist und die Welt ist erst einmal wieder in Ordnung.

 

Mittwoch, 11. November
An der Till Eulenspiegel-Schule in Kessenich sollen wir mit zwei Kapellen spielen, an der Bonn International School in Plittersdorf braucht man eine Kapelle. Das klappt problemlos, weil jeder aus dem Orchester schon mindestens einmal bei den Eulenspiegeln gespielt hat, weil es ganz viele Kontakte zwischen den Schulen gibt und wir uns alle kennen. Yannik, ein ehemaliger Schlagzeuger,  taucht am Nachmittag auf, will mitspielen und kriegt auch eine Trommel. Diese Kapelle werden wir die ganze Zeit hören – allerdings mehr das Schlagzeug. Gegen Yanniks Oberarme und Schlagzeugerfahrung kommt Hannah nicht so ganz an, sie schlägt sich (und die Trommel) ganz wacker, doch am nächsten Tag hat sie trotzdem einen leichten Muskelkater. „Decke Trumm“ ist nicht nur schwierig, sondern auch schwer!

Eine Bläsergruppe an der Bonn International School, verstärkt durch Lea und Arnulf.

Eine Bläsergruppe an der Bonn International School, verstärkt durch Lea. Arnulf und Alfons.

An der BIS lief es wohl recht ordentlich. Christiane, unsere Klavierlehrerin, rief dort einen Musiker auf dem Handy an, weil ein Nachwuchsbläser aus der Big-Band um sechs zur Probe kommen wollte und nur Christiane da war. Auch der hat das Merkblatt nicht gelesen. Pauls Vater schickt abends Bilder und ein Video, so daß ich mir vorstellen kann, was Christiane meinte, als sie sagte, sie habe beim Telefonat nicht viel verstanden, aber man hätte eine gute Kapelle gehört…

Donnerstag, 12. November
Auch im Dottendorfer Zug sollen wir auf die Pole gehen und bei der Vorbereitung treffen wir wieder Lothar von der Musikschule mit etwa dreißig Bläsern. Weil wir noch zwei Trommeln im Auto übrig haben, leihen wir sie ihm, denn da hat er weniger zu tragen, weil unsere Kindertrommeln  im Schnitt fünf Kilo leichter sind als die Bass-Drum, die er vor sich her wuchtet. Dottendorf ist immer wieder schön, weil die Straßen voll und die Häuser meistens mit Lichtern geschmückt sind und auch hier singen die Kinder textsicher mit. „’Laßt uns froh und munter sein‘ singen wir hier nicht“, sagt eine Kindergartentante, „das ist ja ein Nikolauslied!“ Mein Einwand, dass es in vielen anderen Bezirken natürlich als Martinslied gesungen wird, zählt nicht, dabei hab ich für das Liederheft extra noch vier Strophen getextet, weil es nur eine zu finden gab (nächstes Jahr liegen die Strophen in Bönnsch vor).

Am Feuer in Dottendorf stehen etwa siebzig Bläser und spielen

Am Feuer in Dottendorf stehen die Bläser und spielen

Hinterher am Feuer stehen etwa siebzig Bläser, die zusammen spielen und Kinder und Erwachsene strahlen um die Wette. Für die nächsten Jahre sind  wir sowieso gebucht, weil Dottendorf immer auf dem 12. 11. liegt – was die Dottendorfer aber 2017 machen, müssen sie noch sehen, denn da fällt der 12. auf einen Sonntag.

13. November
Der Dollendorfer Zug ist eigentlich eine Domäne der Bläserfreunde und des Oberkasseler Posaunenchores, aber weil uns ein paar Oberkasseler ausgeholfen haben, revanchieren wir uns bei ihnen und so spielen heute vier Musiker von uns mit.

14. November
Schweinheim – Finale

(MS)

Das Merkblatt zur OrganisationDie Planung zu St. Martin

Fotos:
Laura Amedick, Bonner Münster (FB), Arnulf Marquart-Kuron, Paul Schneider, Olaf Schneider, Familie Tihon, (FB) mit freundlicher Genehmigung

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Godesberger Sommerfest 2015

Eigentlich hätten wir gar nicht spielen können, weil wir am Ende des letzten Schuljahres eine Umstrukturierung der Band machen mussten und aus diesem Grunde das Beueler Promenadenfest und das Duisdorfer Derletalfest bereits hatten absagen müssen. In die Diskussion (u.a. auf Facebook) schaltete sich unsere ehemalige Sängerin Ann-Sophie Schäfer ein  (die vor Jahren bereits Abi gemacht hat und nun studiert) und bot an, einzuspringen und auszuhelfen. In drei Proben wurde ab August ein Gesangsprogramm erarbeitet und auf der Bühne waren das erste Mal alle Musiker mit allen Stücken zusammen. Geklappt hat es gut (kleinere Fehler haben nur die Insider gehört) und die Moderation war begeistert – die Zuhörer auch. Nach einem Instrumental kam Anni auf die Bühne und sang eine Stunde mit uns Titel aus den letzten dreißig Jahren Popgeschichte: Blues-Brothers, Joe Cocker, Michael Bublé und anderen. Schön war’s und wir kommen wieder.

Brassrock auf dem Giodesberger Sommerfest 2015

Die Big-Band in reduzierter Besetzung – immer noch zehn Mann stark

Gespielt haben (von links) Thomas Heumann (Alto), Lara Heidenreich (Flöte), Sahel Kashefi und Timm Adams (Trompete), Martin Schlu und Anna-Kira Westphalen (Posaune). Jens Eckert (Piano), Alex Roth (Bass), Johannes Weber (Gitarre) und Peter Schenke (Schlagzeug).

Anni Schäfer in action, umrahmt von Timm Adams (Trompete) nd martin Schlu (Posaune)

Anni Schäfer in Aktion, umrahmt von Timm Adams (Trompete) und Martin Schlu (Posaune)

Setliste: Birdland (instrumental), Summer In The City, You Can Leave Your Hat On, Shake Your Tailfeather, Gimme Some Lovin‘, Blues In The Night, Back Street Blues (instrumental), Haven’t Met You Yet, A Night Like This, Dance Begin‘ Dance (instrumental), You Are So beautiful (Gesang und Piano), Feeling Good, Gonna Fly Now (instrumental).

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4. Juni 2015, Fronleichnam Oedingen

Im letzten Jahr hatten wir erstmals die Prozession in Remagen-Oberwinter gespielt und waren vom Stand weg für das nächste Jahr verpflichtet worden. Dieses Jahr kamen wir mit sieben Bläsern und es war einfach nur gut. Es gab keine Pannen, die Sätze waren rechtzeitig fertig geworden und die Bläsergruppe klang so gut, daß wir im nächsten Jahr in Remagen und Bonn einige Konzerte mit Organisten geben werden. Es klang sehr sauber und die insgesamt zweistündige Zeit (Messe und Prozession) lief wie am Schnürchen ab.

Dank an den Organisten Hajo Braun,mit dem wir noch öfter spielen wollen.

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Gespielt haben: Lara Heidenreich (Flöte), Timm Adam, Philipp Debus (Trompeten), Lea Kuron, Oleh Pryyddun (Altos), Arnulf Marquart-Kuron (Tenirsax), Martin Schlu (Posaune).

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30. Mai 2015, Oberkasseler Maikäferfest

In Oberkassel findet schon seit dreizehn Jahren am letzten Samstag im Mai das „Maikäferfest“ statt, ein Straßenfest, bei dem die zentrale Königswinterer Straße für sechs Stunden für den verkehr dichtgemacht und damit zur Fußgängerzone wird und traditionsgemäß ist es dort immer sehr voll. Wir waren dieses Jahr nun zum dritten Mal dabei und damit ist es Tradition geworden, dass wir das fest beschließen. Vor uns zeigte die Gesangsschule KaBeTe, ein Gospelchor unter Leitung Valerie Simmonds, recht ordentliche Gesangsbeiträge und da wir sowieso demnächst mit Gesang arbeiten wollen, werden wir Valerie Simmonds mal fragen. Wir spielten unser Jazzrock-Programm in einer Las-Vegas-Besetzng mit einer Aushilfe an der Posaune und einer sehr guten Besetzung und hatten ordentlich Zuhörerer. Trotz dunkler Wolken fing es erst an zu tröpfeln, als alles abgebaut war – so muß das sein. Nicht nur das Publikum, sondern auch wir waren mit diesem Auftritt recht zufrieden. Nächstes Jahr kommen wir mit Gesangstiteln.

Gespielt haben: Lara Heidenreich (Flöte), Lea Kuron (Alto), Jonas Görg, Oleh Pryyddun (Tenor), Arnulf Marquart-Kuron (Bariton), Timm Adams, Sahel Kashefi (Trompete), Florian (Posaune), Jens Eckert (Piano), Martin Schlu (Bass), Peter Schenke (Schlagzeug).

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